Sarah Früh, zertifizierte Sterbe- und Trauerbegleiterin
Über mich
Mein Name ist Sarah. Dass ich heute als ausgebildete Trauer- und Sterbebegleiterin tätig bin, ist kein Zufall. Es ist eine Herzensentscheidung, gewachsen aus verschiedensten prägenden Erfahrungen meines Lebens.
Fundierte Fachausbildungen, vielfältige Praxiserfahrung und mein persönlicher Lebensweg bilden die Grundlage meiner Arbeit.
Nach über 20 Jahren in der Wirtschaftswelt und im HR-Management habe ich mich bewusst dazu entschieden, dem Raum zu geben, was wir in Krisenzeiten am meisten brauchen: einen sicheren Ort für das, was uns im Innersten bewegt.
Mein persönlicher Weg
Mein eigener Weg wurde früh durch Verlust geprägt. Als ich 12 Jahre alt war, erkrankte mein Vater schwer an Krebs und starb kurze Zeit später. Viele Jahre später im Erwachsenenalter habe ich meine Mutter an ihrem Lebensende bis zu ihrem Tod gepflegt und begleitet. Im Hospiz durfte ich als Familienangehörige erfahren, wie wertvoll eine würdevolle Begleitung ist. Diese Erfahrungen haben mich gelehrt: Trauer ist keine Krankheit, die man heilen muss. Sie ist die Kehrseite der Liebe. Und wie die Liebe, möchte auch die Trauer gesehen, gehört und verstanden werden.
In einer Gesellschaft, die oft vom Funktionieren geprägt ist, möchte ich einen Raum schaffen, in dem alles da sein darf – Tränen, Wut, Hoffnung, Erinnerungen und auch Momente der Leichtigkeit.
Ehrenamtliches Engagement und Herzensprojekte
Neben meiner Praxis engagiere ich mich ehrenamtlich im Trauercafé des Kantonsspitals Aarau und setze mich mit viel persönlicher Verbundenheit für den Verein «trauern hilft» ein.
Ein besonderes Herzensprojekt ist zudem der Truur-Träff Aarau. Gemeinsam mit den Trauerbegleiterinnen Zakia Curmally und Christine Kaufmann habe ich diese fachlich begleitete Jugendtrauergruppe ins Leben gerufen. Unser Ziel ist es, Jugendlichen nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen einen geschützten Ort für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung zu bieten. Ich bin überzeugt, dass niemand mit seiner Trauer allein sein sollte. Deshalb liegt es mir besonders am Herzen, auch für junge Menschen einen Raum zu schaffen, in dem sie mit ihren Gedanken, Gefühlen und Fragen willkommen sind.
Podcast
Falls du mehr über mich und meinen persönlichen Trauerweg erfahren möchtest, bist du herzlich eingeladen in die Podcast Folge "Trauer hat kein Ablaufdatum" von "Trauern hilft" reinzuhören.
Meine Aus- und Weiterbildungen (Auszug)
Trauer-, Krisen- und Sterbebegleitung
- Ausbildung zur zertifizierten «Trauerbegleiterin»
- Ausbildung zur zertifizierten «Sterbebegleiterin»
- Weiterbildung «Trauerbegleitung» nach dem Begleitmodell Gefühle.Leben.Lernen.® von Monica Lonoce
- Weiterbildung in «Trauerbegleitung von Kindern und Familien»
- Weiterbildung in «Frühem Kindsverlust»
- Weiterbildung in «Begleitung von Männern und Vätern in Trauerprozessen»
- Weiterbildung in «Belastungsstörungen im Trauerfall»
- Weiterbildung in «Traumapädagogik und traumasensibler Arbeit»
- Weiterbildung in «Hypnosystemischer Trauerbegleitung»
- Weiterbildung «Letzte Hilfe - in der Begleitung am Lebensende»
Resilienz, Ressourcenarbeit & ganzheitliche Methoden
- Weiterbildung zum «Resilienz Coach»
- Weiterbildung in «Waldbaden in Zeiten von Abschied und Trauer»
- Weiterbildung zur «Klang-Medizin-Praktikerin»
- Weiterbildung zur «Trainerin für Atemarbeit (Breathwork / Pranayama)»
- Weiterbildung in «Aromatherapie» (Basisausbildung)
- Weiterbildung in «Kinderyoga – Methodik & Didaktik»
Fachliche Vertiefung & wissenschaftliche Inputs
- "Demenz und Beziehungsgestaltung" (Dr. Irene Bopp-Kistler)
- "Resilienz auf individueller und kollektiver Ebene" (Universität Erlangen-Nürnberg)
