Trauerbegleitung · End-of-Life-Begleitung · Coaching  
in Aarau (AG) und online


Truur-Träff 
Jugendtrauergruppe Aarau

Ein Ort für Austausch, Verständnis und Gemeinschaft
Der Truur-Träff in Aarau ist eine fachlich begleitete Trauergruppe für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, die einen nahestehenden Menschen verloren haben. In einem geschützten Rahmen begegnen sie Gleichaltrigen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, mit Raum für Austausch, Verständnis, Gemeinschaft und den ganz persönlichen Weg durch alle Gefühle der Trauer.

Gemeinsam mit den Trauerbegleiterinnen Zakia Curmally und Christine Kaufmann habe ich den Truur-Träff gegründet. Ab September 2026 begleiten wir die Jugendlichen mit fachlicher Kompetenz, Einfühlungsvermögen und einer Haltung, in der alles Platz haben darf.

Flyer & aktuelle Termine
Nachfolgend findest du den Flyer mit allen Informationen zum Angebot sowie den aktuellen Terminen.




Warum eine Trauergruppe?
Jugendliche trauern auf ihre ganz eigene Weise. Manche wirken nach aussen stark, obwohl sie innerlich kämpfen. Andere möchten niemanden belasten oder finden im Freundeskreis niemanden, der wirklich versteht, wie sich ein solcher Verlust anfühlt. Während manche über ihre Gefühle sprechen möchten, ziehen sich andere zurück oder versuchen, im Alltag einfach weiter zu funktionieren. Oft entsteht dabei das Gefühl, mit den eigenen Gedanken und Gefühlen allein zu sein. 

Eine Trauergruppe bietet etwas, das Familie, Freundeskreis oder eine Einzelbegleitung nur begrenzt ermöglichen können: den Austausch mit Gleichaltrigen, die ebenfalls einen nahestehenden Menschen verloren haben. Zu erleben, dass andere ähnliche Gedanken, Gefühle und Herausforderungen kennen, kann entlasten, Verständnis schaffen und das Gefühl stärken, mit der eigenen Trauer nicht allein zu sein.

Trauer muss nicht alleine getragen werden. Manchmal hilft es, Menschen zu begegnen, die verstehen, wie sich ein Verlust anfühlen kann. 

Was erwartet die Jugendlichen?
Der Truur-Träff ist weit mehr als ein Ort, an dem über Trauer gesprochen wird. Hier darf gelacht, kreativ gestaltet, erinnert, nachgedacht und auch geschwiegen werden. Es gibt Raum für Trauer genauso wie für alles, was Jugendliche nach einem Verlust bewegt. Jede und jeder entscheidet selbst, was geteilt werden möchte. Auch Zuhören ist vollkommen in Ordnung.

Im Mittelpunkt stehen Begegnung, gegenseitiges Verständnis und die Erfahrung, mit dem eigenen Erleben nicht allein zu sein. Gleichzeitig werden persönliche Stärken und Ressourcen gefördert und die Jugendlichen darin unterstützt, ihren eigenen Weg im Umgang mit dem Verlust zu finden.

Informationen für Eltern und Bezugspersonen
Für Eltern und andere Bezugspersonen ist es oft nicht einfach einzuschätzen, welche Unterstützung ihrem Kind guttun könnte. Viele Jugendliche möchten ihre Familie entlasten und sprechen deshalb nur wenig über ihre Trauer. Gleichzeitig wünschen sie sich oft, sich mit jemanden auszutauschen, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Der Truur-Träff kann ein solcher Ort sein, unabhängig davon, wie lange der Verlust bereits zurückliegt. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Psychosoziale Begleitung – keine Therapie
Der Truur-Träff ist ein Angebot der psychosozialen Trauerbegleitung und keine psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung. Im Mittelpunkt stehen der Austausch unter Gleichaltrigen, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Erleben sowie die Stärkung persönlicher Ressourcen im Umgang mit Verlust und Trauer.
Bei akuten psychischen Krisen oder wenn eine therapeutische beziehungsweise psychiatrische Behandlung angezeigt ist, kann der Truur-Träff eine solche fachliche Behandlung nicht ersetzen. Eine bereits bestehende therapeutische Begleitung schliesst jedoch eine Teilnahme grundsätzlich nicht aus. In diesem Fall empfehlen wir eine vorgängige Kontaktaufnahme, damit wir gemeinsam klären können, ob der Truur-Träff aktuell eine passende ergänzende Unterstützung bietet.

Anmeldung
Eine Anmeldung erleichtert uns die Vorbereitung, ist aber nicht zwingend. Wer sich spontan entscheidet, darf ebenfalls jederzeit dazukommen.

Teilnehmerbeitrag
Dank finanzieller Unterstützung durch Spenden entfällt ein persönlicher Teilnehmerbeitrag. Die Spenden tragen dazu bei, den Truur-Träff langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln und die Teilnahme für Jugendliche unabhängig von ihrer finanziellen Situation zu ermöglichen.

Der Truur-Träff in der Aargauer Zeitung
«Wo Jugendliche das Trauern lernen können»
Die Aargauer Zeitung berichtete ausführlich über den Truur-Träff, seine Entstehung und uns drei Initiatorinnen. Der Beitrag gibt Einblick in die Idee hinter dem Angebot, die Gestaltung der Treffen und das, was wir den Jugendlichen mit auf ihren Weg geben möchten. Den vollständigen Artikel findest du über den untenstehenden Link.

Aargauer Zeitung
Quelle zum Artikel: Autorin: Kim Wyttenbach, «Wo Jugendliche das Trauern lernen können», erschienen in der Aargauer Zeitung, 17. August 2026, S. 19. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Aargauer Zeitung und CH Media.

Fragen? Ich bin gerne für dich da
Du hast Fragen oder bist unsicher, ob der Truur-Träff das passende Angebot für dich selbst oder dein Kind ist? Dann melde dich gerne unverbindlich bei mir. Gemeinsam finden wir heraus, ob der Truur-Träff im Moment die passende Unterstützung sein kann.






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