Trauerbegleitung, Sterbebegleitung und Coaching 
in Aarau (AG) und online


FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Trauer- und Sterbebegleitung

Einleitung

In Zeiten von Verlust und Abschied entstehen oft viele Fragen. Diese FAQ geben Ihnen einen ersten Überblick über meine Arbeit in der Trauer- und Sterbebegleitung und sollen Unsicherheiten abbauen. Wenn Sie weitere Fragen haben oder ein persönliches Gespräch wünschen, stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

1. Was ist Trauerbegleitung?
Die Aufgabe von professioneller Trauerbegleitung ist es, Menschen achtsam, auf Augenhöhe und ganzheitlich auf ihrem individuellen Trauerweg zu unterstützen. Trauerbegleitung ist keine Therapie, sondern eine psychosoziale Begleitung. Es geht darum, präsent zu sein, zuzuhören, Ängste aufzufangen und gemeinsam einen Weg durch diese schwierige Zeit zu finden – mit Fachkompetenz, unterschiedlichen Methoden, Erfahrung und Empathie.

2. Für wen ist die Trauerbegleitung gedacht?
Dieses Angebot richtet sich an alle Menschen, die nach einem Verlust Unterstützung wünschen – unabhängig von Alter, Hintergrund oder Art des Verlustes.

3. Was ist der Unterschied zwischen Einzelberatung und Gruppenangebot?
In der Einzelberatung können wir uns intensiv deinen persönlichen Themen widmen. In einer Gruppe stehen Austausch und das Teilen von Erfahrungen im Vordergrund.

4. Ich bin unsicher, welche Form der Trauerbegleitung für mich passend ist – wie finde ich das heraus?
Ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch bietet die Möglichkeit, gemeinsam herauszufinden, welche Form der Begleitung zu dir und deiner Situation passt. Wichtig ist auch, dass die "Chemie" zwischen dir und mir stimmig ist. Sollte eine weiterführende Unterstützung, etwa durch eine Psychotherapie, sinnvoll sein, spreche ich dies offen an. Die Begleitung kann jederzeit beidseitig beendet werden.

5. Ist die Begleitung religiös geprägt?
Nein. Meine Arbeit ist weltanschaulich offen. Ich respektiere und unterstütze sowohl religiöse als auch nicht-religiöse Menschen auf ihrem persönlichen Weg.


Organisatorisches

7. Wie lange dauert eine Begleitung?
Die Dauer richtet sich ganz nach deinen individuellen Bedürfnissen. Es kann sich um einzelne Gespräche oder um eine längere Wegstrecke handeln.

8. Wo findet die Begleitung  statt?
Die Gespräche können flexibel stattfinden: bei dir zu Hause, in Pflegeeinrichtungen, im Hospiz, in der Natur, in meinem Begleitraum in der Distel - Raum für mehr oder online – je nachdem, was für dich am besten passt.

9. Muss ich mich auf ein Gespräch vorbereiten?
Nein. Eine besondere Vorbereitung ist nicht notwendig. Alles darf gesagt werden, nichts muss.

10. Wie kann ich Kontakt aufnehmen?
Du erreichst mich telefonisch oder per E-Mail. Gemeinsam besprechen wir dann die nächsten Schritte.

Fragen zur Trauer

11. Mein Verlust liegt schon sechs Monate zurück und ich bin immer noch traurig – stimmt etwas nicht mit mir?
Nein. Trauer ist ein individueller Prozess und braucht Zeit. Jeder Mensch trauert in seinem eigenen Tempo. Auch wenn dein Umfeld vielleicht schon zur Tagesordnung übergegangen ist, darfst du dir die Zeit nehmen, die du benötigst. Lass dich nicht verunsichern.

Fragen zur Sterbebegleitung

12. Was passiert während einer Sterbebegleitung genau?
Wie eine Sterbebegleitung abläuft, ist sehr individuell und richtet sich nach den Wünschen und Bedürfnissen des Betroffenen. Manche wünschen nur gelegentlichen Kontakt, andere eine intensive Begleitung. Themen wie Abschied, Lebensbilanz oder unerfüllte Wünsche können Raum bekommen. Gespräche, Besuche, kleine Spaziergänge oder Ausflüge sind – je nach Gesundheitszustand – möglich. In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam deine Vorstellungen und Erwartungen.

13. Unterstützt du auch Angehörige im Rahmen der Sterbebegleitung?
Ja. Ich begleite auch Angehörige von Menschen am Lebensende. Diese Unterstützung kann in Form von Beratung,  oder Trauerbegleitung erfolgen. Mir ist wichtig, dass auch Angehörige in dieser herausfordernden Zeit entlastet werden, sofern sie dies wünschen.

14. Wie lange dauert eine Sterbebegleitung?
So lange, wie es von den Betroffenen und ihren Angehörigen gewünscht wird.
Im Leben und darüber hinaus.

15. Ersetzt deine Arbeit als Sterbebegleiterin die Spitex?
Nein. Meine Arbeit ersetzt nicht die Leistungen der Spitex oder anderer pflegerischer Dienste. Ich biete emotionale und psychosoziale Begleitung, keine medizinische oder pflegerische Versorgung. Unterstützende Tätigkeiten wie etwa Hilfestellung beim Aufsetzen, beim Trinken oder bei der Körperpflege können achtsam und in enger Absprache ergänzend erfolgen.






E-Mail
Anruf
Karte
Infos
Instagram